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8. Hope Spot | Zum Umgang mit der Angst

Angst ist seit jeher ein Thema der Raunächte. In der Tiefe des Winters und der Dunkelheit sind wir direkt mit den Schattenseiten unseres Lebens konfrontiert. Das war schon immer so. Verstärkt wird diese Emotion durch die momentane Krise. Viele fürchten Weiterlesen

Ins Vertrauen zurückfinden

Sonnenaufgang über dem Nusshardt/Berg im Fichtelgebirge

 

„Die Zeiten haben sich verändert und ein bewegtes Jahr geht nun vorüber.“

Solche oder ähnliche Sätze lesen wir in letzter Zeit des Öfteren. In unserer Wahrnehmung war das Jahr 2020 vor allem ein Weiterlesen

TAO Touch Newsletter März 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

Das Zauberwort

igloo and high snowdrift

Worte gestalten unser Bewusstsein

Von den Eskimos wissen wir, dass sie rund 40 verschiedene Wörter für die unterschiedlichen Zustände des Schnees kennen.
Ist das nur Spielerei?

Ganz und gar nicht. Schnee war für das indigene Volk hoch im Norden seit jeher ungeheuer wichtig. Wahrscheinlich sogar überlebenswichtig; denn die Informationen über den Schnee verriet den Menschen, wie sie sich kleiden mussten, wie schnell sie voran kamen, welches Wachs sie unter den Kufen brauchten und wie die Jagdaussichten waren.
Das richtige Wort sorgte für das angemessene Verhalten – und das entschied über Erfolg und Misserfolg.

Heute ist es nicht anders – auch wenn wir nicht so viele Wörter für Schnee wissen müssen. Es sei denn wir sind Profi-Skifahrer.
Doch nehmen wir ein anderes Beispiel: Unseren eigenen Körper – ihn sollten wir gut kennen, damit wir ihn uns zum Freund machen können. Die rechtzeitige Wahrnehmung der verschiedenen Zustände unseres körperlichen Befindens entscheidet über Krankheit und Gesundheit.

Allerdings beobachten wir ein eklatantes Ungleichgewicht: Wir verfügen über wesentlich mehr Wörter, die einen sogenannten kranken Zustand beschreiben, als wir Wörter benutzen, die auf gesundes Empfinden hinweisen. Das kannst Du gleich mal testen: Frage einfach eine Person deines Vertrauens, wie es ihr geht. Es wird vermutlich folgendes passieren: Geht es der Person gut, so hörst du ein lapidares „Gut“. Geht es der Person aber schlecht, so folgt eine ausführliche Beschreibung dieses elenden Zustands. Ohne ein einziges Mal nachfragen zu müssen, erfährst du die gesamte Nuancenvielfalt des körperlich-seelischen Erlebens.

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Newsletter Oktober 2012

►  Oktober Thema: Bilder – Sprache der Seele

Liebe Leserinnen und Leser,

Bilder – Sprache der Seele

Letztes Jahr wurde bei uns in der Markgrafenallee ein großes, altes Schulgebäude abgerissen. Das Haus hatte die Ausstrahlung des vorletzten Jahrhunderts – ein Zeuge versunkener Zeiten.

Heute steht ein Neubau an dieser Stelle – freundliche Farben, große Fenster, funktionale Ausstattung, wärmegedämmt. ‚Eigentlich ein schöner Ersatz‘, denken wir . . . Doch das Erstaunliche: Immer, wenn ich an die Straße denke und sie mir vorstelle, sehe ich mühelos das alte Schulhaus vor meinem inneren Auge. Es hat einen bleibenden Abdruck auf meinem Neo-Cortex hinterlassen. Es ist als Bild eingraviert.

Imagination – eine Fähigkeit der Seele

Immer, wenn wir etwas erleben, bleibt ein Bild des Erlebten in uns zurück.

Das Bild ist umso genauer, brillanter und lebendiger, je intensiver dieses Erlebte war. Schauspieler machen sich diese Fähigkeit des Bilder-Erzeugens zunutze: Es ist die Kunst der Imagination, sich Menschen, Situationen oder Gegenstände in allen Details vorstellen zu können.

Die Psychotherapie weiß: Imagination ist eine Fähigkeit der Seele. Sie fordert ihre Patienten auf, die Bilder in ihrer Innenwelt wach zu rufen und zum Leuchten zu bringen. Hieraus resultiert die Idee der Trauma Heilung: Menschen, die Schlimmes erlebt haben, müssen es schaffen, die verstörenden Bilder in ihrem Inneren zu überschreiben – neue, positive Eindrücke in die Hirnzentren einzuprägen. 

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