TAO Touch Newsletter – Juni 2012

 

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Photos: Andrea Hecht

Der Juni Newsletter handelt von Freiräumen, von Oasen in der alltäglichen Wüste, von Orten der wertschätzenden Kommunikation und Weite, die zum tiefen Durchatmen anregen. Menschen, die diese Oasen geschaffen haben, sind meist in ihrer zweiten Lebenshälfte angelangt. Sie folgen dem Weg des Mandala, wie ihn Rüdiger Dahlke beschreibt:
Das Mandala steht dabei als der Lebenskreis, den jeder Mensch auf einem spiraligen Weg beschreiten muss. Er führt ihn in der ersten Lebenshälfte an den Rand des Kreises, wo es darum geht, sich mit den Polaritäten des Lebens auseinanderzusetzen, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen, Stellung zu beziehen und eine gesellschaftliche Position zu erkämpfen. Erst ab der Lebensmitte geht der Weg wieder zurück Richtung Mitte und damit Einheit. Hier führt er uns in unsere wahre Bestimmung.

Unser erstes Beispiel führt uns nach Magdeburg: Andrea und Michael Hecht haben einen Freiraum im 16. Stock weit über den Dächern der Stadt geschaffen. Sie schufen diesen Raum aus gutem Grund: Die beiden haben Erfahrung mit dem ganz normalen Arbeitsleben, wissen, was es heißt unter Druck Leistung zu bringen, kennen das Thema Mobbing in- und auswendig und wissen, was es bedeutet, wenn Menschen ständig am Rande ihrer Kräfte leben. Diese Erfahrungen nutzen sie nun und stellen sie anderen zur Verfügung . . . ein Hoffnungsschimmer über der Hauptstadt von Sachsen Anhalt.

Ein anderer solcher Raum ist am Bodensee aus der Taufe gehoben worden. Gabi Aichelmann hat neben ihrem stressigen Bürojob, der zum Geldverdienen diente, eine Tochter und ein sinnen-reiches, kleines Yoga Studio in Radolfzell großgezogen. Hier bietet sie vor allem Frauen diesen Freiraum an, in dem diese abseits von Familie und Haushaltspflichten zu sich kommen können. Das ermöglicht ein Nach-Denken über sich selbst, und damit eine Neukalibrierung im Kampf mit den täglichen Herausforderungen des Lebens.
www.tao-touch-yoga.de

Ein Paradies der besonderen Art hat Andrea Hallmannsecker vor den Toren von Regensburg gedeihen lassen. Hier bringt sie Menschen in Kontakt mit ihren Sinnen. Andrea hatte schon immer einen guten Riecher – erprobte ihre Fähigkeiten als Sozialpädagogin 20 Jahre lang in einer Wohngruppe für Kinder und Jugendliche mit belastenden Erfahrungen. Heute arbeitet sie mit dem Geruchssinn, in Verbindung mit dem Berührungssinn- beide tief im limbischen System unseres Gehirns verankert, wo ihre Klienten mit den ursprünglichen Schichten ihrer Persönlichkeit in Kontakt kommen.
www.hallmond.de

Einen besonders bemerkenswerten Weg ist Walter Happle aus Albstadt gegangen. Er kennt sich wie kein zweiter mit Behörden aus. Er weiß, wie dünn die Luft manchmal werden kann, wenn man vor dem Schreibtisch eines Mitarbeiters von der Agentur für Arbeit sitzt und auf Unterstützung angewiesen ist, und er weiß, wie man mit der Deutschen Rentenversicherung in Berlin kämpft. Walter hat alle Tiefen in der Kommunikation mit den Ämtern ausgelotet und bietet heute Betroffenen eine Anlaufstelle. Um seine Arbeit zu unterstützen, nutzt er bodenständige Methoden wie Nordic Walking oder Hot Stone Massage.
wmmjhapple@t-online.de

Die Liste könnte lange fortgesetzt werden. Die Beispiele zeigen, dass es irgendwann möglich ist, seinem Lebensweg eine Wendung zu geben, die „zur Mitte“ führt. Es ist ja gerade die persönliche Geschichte, die uns zu Experten macht – Experten über unser eigenes Leben. Und was könnte authentischer wirken, als ein Mensch, der zum Kern seines Wesens vordringt?

Im TAO Touch Gesundheitsnetzwerk sind diese und weitere Links zu Lebensgeschichten von „gestandenen Persönlichkeiten“ aufgeführt – spannende Wege mit Höhen und Tiefen.
https://tao-touch.de/wissenswertes/gesundheits-netzwerk
Lass dich anregen und inspirieren!

Wolfram & Ricarda Geiszler